Wo kann ich Maqui Beeren kaufen?

Leider ist das Unterfangen, an frische Maqui Beeren zu gelangen, selten von Erfolg gekrönt. Die fruchtigen Beeren sind einfach noch zu selten und exklusiv, als dass man in jedem beliebigen Bio-Laden kaufen könnte.

Daher müssen wir mittelfristig auf das Pulver der gemahlenen und getrockneten Beeren zurückgreifen. Durch moderne Trocknungsverfahren bleiben die meisten der so wertvollen Inhaltsstoffe auch glücklicherweise erhalten.

Wir haben bisher einige Shops ausprobiert, und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass uns dieses Pulver der Maqui Beere vom Preis-Leistungs-Verhältnis her am meisten zugesagt hat.

Ansonsten kannst du noch probieren, dir einen Maqui Strauch zu Hause großzuziehen, wenn du einen grünen Daumen sowie ausreichend Platz zu Verfügung hast. Dann musst du dir die Maqui Beeren nicht kaufen, sondern kannst sie einmal jährlich ganz einfach ernten.

Was sind Maqui Beeren?

Neben Goji-Beeren oder Acai-Beeren gilt die Maqui Beere (Aristotelia chilensis) als wahres Superfood. Sie stärkt das Immunsystem, hilft bei der Entgiftung und steht sogar im Ruf, bei Gewichtsreduktion behilflich zu sein. Nebenbei wirken die Giftstoffe bei Entzündungen oder bei Herzproblemen. Somit ist diese Frucht ein erstklassiger Allrounder.

Optisch wirkt die Beere hinsichtlich ihres Gehaltes doch recht klein. Sie ist dunkellila, fast schon schwarz und sieht der Heidelbeere zum Verwechseln ähnlich. Sie wächst in ihrer Heimat Patagonien, in Chile, am Maqui-Baum und kann direkt verzehrt werden. Da sich die Frucht jedoch ziemlich schlecht lagern lässt, wird die Maqui zumeist zu Fruchtpulver weiterverarbeitet. Auch das Pressen von Saft ist sehr beliebt. Hernach geht der Transport oft nach Europa, wo die Beere regen Anklang findet.

Interessant: Die Beere besteht tatsächlich zu 75 % aus Körnern. Daher wird die Frucht vornehmlich gern gemahlen. Allerdings befinden sich nur im Fruchtfleisch sowie direkt unter der Schale die wertvollen Antioxidantien.

Was steckt in der Beere?

Die Frucht strotzt geradezu vor Antioxidantien. In der Maqui befinden sich beispielsweise unzählige Anthocyane, die im Organismus freie Radikale einfangen. Diese Radikalen entstehen in jedem Körper und gehören zum normalen Stoffwechsel dazu. Allerdings können sie die Zellen schädigen und mitunter auch den Alterungsprozess beschleunigen. Weiterhin finden sich

  • Vitamin C, D
  • Provitamin A
  • Eisen
  • Kalzium
  • Potassium

und viele weiteren Mineralstoffe sowie Vitamine an, die unserem Körper ausgesprochen gut tun.

Kann ich die Maqui anpflanzen?

Die Beere, die einen säuerlichen Geschmack hat, lässt sich tatsächlich auch bei uns ansiedeln. Allerdings müssen wir den erfolgreichen Anbau ein paar Bedingungen erfüllt werden. Die Aussaat ist über das ganze Jahr möglich, jedoch müssen dazu Samen erlangt werden. Ist das Vorhaben geglückt, entwickelt sich aus dem Kern ein immergrüner Strauch. Die Blätter wirken dunkelgrün und glänzend. Während der Blütezeit entstehen gelb-grünliche Blüten, aus denen violette bis schwarze Beeren entstehen.

Wie sollte ich die Maqui halten?

In Kübeln gehalten, erfreut sich die Maqui Beere auf der Terrasse oder im Garten an einem sonnigen Plätzchen. Auch Halbschatten ist ausreichend. Wenn du diese Punkte befolgst, kannst du dich an reichlich Beeren erfreuen. Achte jedoch im Herbst auf den Rückschnitt, neigt die Pflanze zum Auswuchern.

Wird es dann im Herbst kühler, ist der Kübel am besten im Gewächshaus oder im Wintergarten umzusetzen. Auch hier ist ein heller Standort zu bevorzugen. Bei  Temperaturen um die 5° bis 20° Celsius fühlt sich die Pflanze wohl. Minusgrade verträgt die Maqui Beere hingegen gar nicht.

Wie kann ich die Maqui Beere verarbeiten?

Es ist ein besonderer Genuss, wenn die Maqui direkt vom Strauch und pur verzehrt wird. Aber auch die Beilage auf einem Kuchen oder einer Sahnetorte sorgen für Gaumenfreuden. Wer mag, kann die Maqui auch

  • in Smoothies
  • für Marmeladen oder Gelees
  • als Zugabe für Joghurts, Quark

oder andere Desserts verwenden.

Hinweis: Die Einheimischen in Chile erkannten schon früh den Nutzen der Maqui und sahen den Baum als Heilpflanze an. So wurden neben den Beeren auch die Baumrinde und die Blätter für die traditionelle Medizin verwendet. Heutzutage ist nur noch die Beere in Verwendung.

Was tut die Maqui für meinen Körper

Bei Genuss hält die Beere nicht nur den Körper jung, verhilft das Gewicht zu reduzieren und sorgt mit Anti-Aging für Frohsinn – sie soll auch Krebs verhindern können. Die in der Frucht befindlichen Antioxidantien hemmen das unkontrollierte Wachsen von Krebszellen, sodass diese eingedämmt werden. Die Enzyme beseitigen Körperzellen, die beschädigt sind und helfen weiterhin auch bei der Reparatur von schwachen Zellen.

Wie oft sollte ich Maqui essen?

Die Maqui Beere ist ein Nahrungsergänzungsmittel und ist daher täglich im Speiseplan zu integrieren. Dabei können frische Früchte als auch Pulverformen hilfreich sein.

Das Pulver kann ebenso wie die frische Frucht für Getränke, Nachspeisen oder andere Leckereien verwendet werden.

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