Noni Frucht von Morinda citrifolia

Die Nonifrucht (fälschlicherweise wird sie häufig auch als Noni Beere bezeichnet) gedeiht auf den Noni Bäumen in Hawaii, Tahiti (tahitian noni) und der gesamten tropischen Pazifikregion. Das Superfood gilt in der traditionellen polynesischen Medizin bereits seit über 1.000 Jahren als Heilmittel. Bei uns in Europa hingegen sind nur wenige Wirkungen der Frucht auf unsere Gesundheit tatsächlich belegt.
Infografik zu Noni

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Noni Früchte sind ein kaum erforschtes Superfood

Die Früchte wachsen auf den kleinen Morinda Bäumen (Morinda citrifolia) im Pazifik und werden knapp 10 cm groß. Es mehren sich Studienergebnisse aus den Staaten, dass Noni besonders positiv auf zu hohen Blutdruck einwirken kann und zudem bei Entzündungen und Erkältungen helfen soll. Wissenschaftliche Beweise aus Europa fehlen dazu allerdings bislang.Noni Frucht am Morinda Baum

Aufgrund der Distanz und der kurzen Reifezeiten der Früchte, ist es fast unmöglich, frische Früchte in Deutschland zu erwerben. Auch bringt es wohl bislang wenig Erfolg ein, die Pflanze in Deutschland zu kultivieren. Dafür kann man ohne Problem den sehr beliebten Saft und eventuell auch Noni-Pulver in Reformhäusern oder über das Internet (amazon) kaufen. Bei dem Saft sollte man immer auf das Original zurückgreifen. Denn häufig werden stark verdünnte und gesüßte Säfte angeboten, die nur Spuren der Frucht enthalten.

Noni Saft Wirkung und Erfahrungsberichte

Die folgenden Berichte gehen aus Studien (u.a. der Universität Illinois) hervor sowie aus Erzählungen. Ein wissenschaftlicher Beweis aus dem europäischen Raum fehlt bislang.

  • Regulierung des Blutzuckerspiegels – Zum einen soll die Frucht dazu beitragen, dass die Cholesterinwerte im Blut gesenkt werden, zum anderen wird wohl die Insulinrezeptorsensibilität erhöht sowie die Insulinproduktion stimuliert. Das bedeutet, dass der Blutzucker vermehrt den Weg in die Zellen findet und sich eine ähnliche Wirkung wie bei Diabetes-Medikamenten einstellt.
  • Stärkung des Immunsystems und Hemmung von Entzündungsherden – Bestimmte Polysaccharide (Mehrfachzucker) in den Früchten sollen dazu beitragen, dass die T-Zellen unseres Immunsystems stimuliert werden. Dadurch steigt laut den Studienergebnissen die Chance, Infekte abzuwehren und selbst eine verbesserte Krebstherapie scheint möglich zu sein.
  • Verringerung des oxidativen Stresses in den Zellen – Oxidativer Stress wird in unseren Zellen tagtäglich durch freie Radikale, das sind hochreaktive Teilchen, verursacht und schädigt permanent unsere Zellen und leider auch unser Erbgut. Die Folge können Mutationen und Tumore sein. Die hohe Anzahl an Antioxidantien im Noni wie allen voran verschieden Polyphenole fangen die Radikale ein und helfen dabei, das Tumorrisiko zu senken.
  • Unterstützung der Regeneration nach sportlicher Betätigung – Die hohe Dosis an Magnesium und Eisen sowie weitere Mineralstoffe wie Kalium und Calcium helfen Sportlern dabei, nach dem Wettkampf schneller zu regenerieren.

Weitere Wirkungsweisen können sein:

  • Verbesserte Wundheilung
  • Verbesserung des Schlafes
  • Linderung bei Rheuma und Gicht
  • Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit und der allgemeinen Vitalität und Leistungsfähigkeit

Gerichte mit Noni

Frischer Noni-TeeZunehmender Beliebtheit erfreut sich der Noni Tee, bei dem es sich um einen Aufguss mit feinstem Noni Pulver handelt. Ob der Tee ebenfalls eine gesundheitsfördernde Wirkung besitzt, ist leider nicht bewiesen. Gut schmecken (etwa bitter) tut er aber allemal.Noni Smoothie als Milchshake

Der Saft beziehungsweise Bio-Direktsaft wird am häufigsten als Grundlage für gesunde Smoothies verwendet. Gerade in Kombination mit süßen Früchten wie Bananen oder reifen Birnen macht sich der leicht bittere Geschmack ganz ausgezeichnet.

Wie gesund ist die außergewöhnliche Frucht?

In der kleinen knubbeligen Frucht stecken rund 60 verschiedene Substanzen, die allesamt gesundheitsförderliche Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben. Die Vitamine und Mineralstoffe sind dabei maßgeblich für den Stoffwechsel, den Zellaufbau und das Immunsystem. Neben Aminosäuren befinden sich in der Frucht

  • Eisen
  • Kalzium
  • Magnesium
  • Selen
  • Kupfer
  • Zink
  • Mangan
  • Vitamine A, C, E, H

sowie B-Vitamine – ziemlich viel für so eine kleine, unscheinbare Frucht.

Wie wird Noni Saft hergestellt?

Die Noni wird immer reif geerntet und anschließend direkt weiterverarbeitet. Das ist wichtig, da die Frucht erst im reifen Zustand die wichtigen Enzyme und Vitamine bildet. Nach der Ernte und der Pressung lagert der Saft für einige Zeit in speziellen Fässern. Dadurch entwickelt der Saft einen milden Geschmack.

Was sollte ich beim Kauf beachten?

Achte beim Erwerb darauf, dass es sich z. B. beim Saft um Direktsaft handelt. Die Bezeichnung garantiert nämlich im Allgemeinen die Frische und dass der Saft aus Konzentrat besteht. Kaufst du demnach 100 % Direktsaft, so hast du ein Produkt, was ziemlich nahe am Verzehr von frischen Früchten liegt.

Wie viel darf ich von der Frucht am Tag verzehren?

Der Saft sollte – laut Empfehlung – nur in geringen Dosen genossen werden. So reicht bereits ein kleines Glas mit ca. 40 ml Umfang am Tag bereits aus. Am Anfang sollten sogar nur ein bis zwei Esslöffel konsumiert werden, damit sich der Körper an das Nahrungsmittel gewöhnt.

Weitere Informationen zur Frucht:

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