Diese Vitamine stecken hauptsächlich in den Physalis Beeren

Neben einigen Vitaminen die lediglich in feinsten Spuren in den Physalis Beeren enthalten sind, so findet man doch üppigere Mengen der Vitamine A und C in den frischen und getrockneten Beeren vor. Pro 100 Gramm Physalis (frisch) gilt:

  • Vitamin A – 14% der empfohlenen Tagesmenge nach RDA
  • Vitamin C – 18% der empfohlenen Tagesration laut RDA

Du siehst aber auch an den Zahlen ganz deutlich, dass du es nur mit Physalis alleine schwer hast, deinen Tagesbedarf zu decken. Doch die Vitamine sind auch nicht der Hauptgrund, weshalb Physalis so gut für deine Gesundheit ist. Es sind die Antioxidantien, die unserem Organismus so gut tun.

Wirkung der Physalis Vitamine auf unsere Gesundheit

Vitamin C ist für die Stoffwechselaktivierung und unser Immunsystem von immenser Bedeutung. Nicht umsonst steckt in so gut wie jedem Erkältungsmedikament die Ascorbinsäure (=Vitamin C).

Vitamin A hingegen ist essenziell für unsere Augen. Ohne Vitamin A kann der Sehpurpur in den Neuronen der Retina nicht regeneriert werden, und wir würden erblinden. Neben Physalis Beeren steckt besonders viel Vitamin A in Karotten.

Warum sollte ich Physalis essen?

Diese Frucht ist nicht nur wunderschön und hübsch anzusehen, sie ist auch unvergleichbar im Geschmack und sorgt für ein ausgewogenes Allgemeinbefinden. Grund dafür sind Nährstoffe, sind in der Physalis Vitamine enthalten, die wichtig für den menschlichen Organismus sind.

Die Beere, die auch gern als Andenbeere, Kapstachelbeere oder Ananaskirsche bezeichnet wird, kommt ursprünglich aus Peru und Chile. Ab dem 19. Jahrhundert gelangte die Beere dank Seefahrer nach Mitteleuropa, wo sie sich bis heute reger Beliebtheit erfreut. Es ist jedoch nicht nur der köstliche Geschmack, der uns behagt – schauen wir hinter die Schale der Frucht, so finden wir unzählige Vitamine, mit denen wir uns im Folgenden beschäftigen wollen.

Welche Inhaltsstoffe sind für mich interessant?

Dass die Physalis Vitamine im Rahmen von A und C hat, wurde bereits erwähnt. Doch die Beere hat noch wesentlich mehr zu bieten. So finden sich auch weitere Vitamine wie

  • Beta-Carotin,
  • Magnesium,
  • Niacin,
  • Mangan,
  • Kalzium,
  • Kalium,
  • Eisen

und viele weitere Mineralstoffe an. Diese und viele mehr sind dafür maßgeblich, dass unser Körper gesund bleibt.

Was bringen mir all die Vitamine?

Auch wenn die kleine kugelrunde Frucht nicht den Anschein haben mag: es sind in der Physalis Vitamine enthalten, wie in kaum einer anderen Beere. Und alle Mineralien und Spurenelemente haben einen Job zu erledigen, der erst dann vollständig erfüllt werden kann, wenn genügend Gemüse oder Obst verzehrt wurde. Mit dem Genuss von Physalis nimmst du zumindest eine gelungene Vitaminbombe zu dir.

Vitamin A, C und E: diese Vitamine wirken antioxidativ. Das bedeutet, dass sie gesunde Körperzellen schützen und das Immunsystem aufrecht erhalten. Zudem sind Antioxidantien durchaus in der Lage, freie Radikale abzuschwächen. Wer reichlich Physalis Vitamine aufnimmt, kann gleichzeitig die vorzeitige Hautalterung minimieren. Es ist also kein Wunder, dass diese Frucht schon unlängst als Anti-Aging-Produkt bezeichnet wird.

Das Vitamin A hat allerdings noch weitere Vorzüge – es schützt und stärkt die Augen sowie die Sehkraft. Sämtliche B-Vitamine versorgen die Haut, die Nägel sowie die Haare. Vitamin C festigt zudem das Bindegewebe, während Vitamin E für eine bessere Fruchtbarkeit zuständig ist.

Was hat die Physalis noch zu bieten?

Neben all den vielen Vitaminen steckt noch viel mehr hinter der orangenen Schale. Da wäre z. B. die Folsäure, die vor allem in der Schwangerschaft sehr wichtig ist, damit sich das Neugeborene ideal entwickeln kann. Aber auch Niacin und Phosphor gehören zur Sparte der Physalis Vitamine. Sie sind maßgeblich für den gesunden Aufbau von Knochen und auch Zähnen.

Tipp: Obwohl die Physalis unheimlich viele Vitamine, Spurenelemente und Mineralien zu bieten hat, kannst du dich nicht nur auf diese eine Frucht verlassen. Integriere sie regelmäßig in deinem Speiseplan, aber nutze auch die Möglichkeit andere Obst- und Gemüsesorten zu verköstigen – erst die bunte Vielfalt macht das Leben so einzigartig.

Wie schmeckt die Physalis?

Die Physalis ist schon anders als andere Früchte – auf jeden Fall sehr exotisch und überraschend saftig. Sie wird gern geschmacklich mit einer Ananas, Kiwi oder Maracuja verglichen. Allerdings ist diese kleine Beere nicht nur süß, sondern auch angenehm säuerlich.

Hinweis: Ist die Frucht noch nicht vollkommen ausgereift, so kann die Physalis auch etwas bittersüß erscheinen. Das stellt jedoch keinen Qualitätsmangel dar, sondern ist eher gewöhnungsbedürftig. Die Beeren sollten aber niemals im unreifen Zustand verköstigt werden. Da die Physalis ebenso wie die Tomaten zu den Nachtschattengewächsen zählt, können hierbei Vergiftungserscheinungen auftreten.

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