Frau möchte ihre Angststörung durch Ernährung stoppen
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Stresslinderung durch Ernährung bei Angststörungen und Panikattacken

Betroffene, die an einer Angststörung leiden, haben zum Beispiel durch ein früheres Trauma übermäßige Ängste in eigentlich sicheren Situationen entwickelt, weshalb Ihr Körper und auch ihre Psyche ständig in Alarmbereitschaft stehen. Dieser anhaltende Teufelskreis führt zu mentalem Stress, der Auslöser für die Symptome einer Angststörung ist. Beschwerden reichen von Unruhe, Nervosität, Benommenheit, Schwindel bis zu Herzrasen oder Luftnot und enden nicht selten in Panikattacken mit Todesängsten.

Das Stresslevel entscheidet über die Intensität der Angststörung

In Therapien arbeiten Betroffene an ihrem mentalen Stressmanagement, denn die Höhe des Stresspegels entscheidet darüber, wie häufig und intensiv Angst- und Paniksymptome auftreten und wie stark und lang die jeweiligen Beschwerden anhalten.

Frau möchte ihre Angststörung durch Ernährung stoppen
Photo by engin akyurt on Unsplash

Der Betroffene kann die Therapie maßgeblich selbst unterstützen, denn um Stress und Stressreaktionen nebst Symptomen beständig und langfristig lindern zu können spielt die Ernährung eine tragende Rolle. Der Einsatz oder das Weglassen bestimmter Lebensmittel kann zum Beispiel Unruhe und Nervosität minimieren, Beschwerden, die oftmals am Anfang des Teufelskreises stehen. Ohne Unruhe und Nervosität keine Denkprozesse, weshalb der Betroffene dann Paniksymptome nicht weiter selbst antreibt.

Wie kann die Ernährung zur Stresslinderung von Ängsten und Panikattacken beitragen?

Für die Antwort auf die Frage, wie die Ernährung zur Stresslinderung bei Angststörungen und Panikattacken beitragen kann, ist es nicht nur wichtig, zu erkennen, welche Lebensmittel einen schlechten Einfluss haben (Koffein, Tein, Alkohol, Taurin, Nikotin, Industriezucker), sondern ist es vor allen Dingen wichtig zu lernen, welche Lebensmittel das Stresslevel positiv beeinflussen.

Es ist nicht so, dass spezielle Produkte Stress auf direktem Weg abbauen, sondern ist es so, dass spezielle Produkte bei der Herstellung von Serotoninen helfen. Serotonine haben die größte Relevanz im Hinblick auf das Wohlbefinden, können aber vom Körper selbst nicht produziert werden. Dadurch, dass bei Angststörungen und Panikattacken das Stresslevel hoch ist, gibt es ein Ungleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn, weshalb es zu einem Mangel an Serotoninen kommt. Die Kombination bestimmter Lebensmittel kann dieses Ungleichgewicht ausgleichen und damit zur Linderung des Stressniveaus und zum Wohlbefinden, zu Ruhe und inneren Balance beitragen.

Beispiele zum Stressabbau über die Ernährung bei Panik und Angststörungen

Wichtige Bauteile zur Herstellung von Serotoninen sind zum Beispiel Zink, Omega 3, Vitamin B6, Magnesium, gesunde Kohlenhydrate sowie die Aminosäure Tryptophan. Wichtig ist nun nicht ausschließlich, sich ein Produkt auszusuchen, dass reich an Omega 3 ist, sondern sollte es auch in Kombination mit anderen Bauteilen konsumiert werden.

Ein Beispiel: Fleisch (Tryptophan) in Verbindung mit Omega 3 (zB Rosenkohl) konsumieren, denn Omega 3 (zB Rosenkohl) ist wichtig für den Gehirnstoffwechsel und hilft daher beim Durchschleusen des Tryptophans (Fleisch), das als Serotonin im Gehirn ankommt. SeelenFrieden24 beschäftigt sich im Detail mit diesem Thema.